1927-1947
Carl Eggers – Korbmacherei in Dömitz und Familiengeschichte
Am 01. April 1927 meldet sich Carl Eggers in Dömitz an und
gründet dort seine eigene Korbmacherei. Er ist verheiratet und ist Vater von
vier Kindern.
Am 02. Mai 1930 erwirbt Frieda Eggers ein Grundstück in der Roggenfelder Straße
in Dömitz.
Am 23. Februar 1933 erfolgt die Anmeldung der Korbmacherei gemäß §14 der
Gewerbeordnung.
Am 28. Juli 1935 schließt Carl Eggers einen Vertrag mit dem Baumeister Günther
Groth aus Dömitz über den Bau eines Vierfamilienhauses.
Am 16. Dezember 1935 erwirbt Carl Eggers ein weiteres Grundstück von der Witwe
Sophie Baetge.
Am 13. Februar 1936 wird das Grundstück auf Carl Eggers, den Korbmachermeister,
eingetragen.
Die Fertigstellung des Vierfamilienhauses erfolgt im Februar 1939.
Carl Eggers´ Sohn, Karl Eggers, erlernt das Korbmacherhandwerk und legt am 13. August 1942 seine Meisterprüfung ab. Am 14. Februar 1941 heiratet er Lotte Ott, geb. 29. Mai 1941. Ab dem 07. Oktober 1944 wird er im Zweiten Weltkrieg als vermisst gemeldet. Er hinterlässt seine Ehefrau Lotte und zwei Kinder: Karin, geb. 17. Mai 1941 und Peter, geb. 19. September 1942.
Am 02. Oktober 1945 wird das Unternehmen unter dem Namen Dömitzer Korbwaren-Werkstätten Carl Eggers mit Frieda Eggers als Inhaberin nach §14 der Gewerbeordnung neu angemeldet.
Am 22. Mai 1947 wird das gesamte Vermögen von Carl Eggers
enteignet.
Am 27. November 1947, um 16:50 Uhr, flüchtet Carl Eggers über die Elbe nach
Lüneburg, um einer drohenden Verhaftung zu entkommen.